Wir sind ein Kollegium, in dem unterschiedliche Berufsgruppen vertreten sind. Im Jahr 2017 sind dies z.B. 8 Förderschullehrer/innen und 19 Pädagogische Fachkräfte (Erzieher/innen, Sozialpädagogen, Heilerziehungs- 
pflege/innen, eine Physiotherapeutin).
Ein Großteil des Kollegiums arbeitet schon sehr lange im Hause und verfügt somit über eine langjährige Erfahrung. Da nach und nach einige in den Ruhestand gegangen sind bzw. demnächst gehen werden, kommen jedoch immer mehr jüngere Kollegen dazu.
An der St. Martin-Schule wird in der Regel jedes Jahr ein/e Lehramtsanwärter/in für den Bereich Förderschulen sowie ein/e Berufspraktikant/in mit dem Berufsziel Erzieher/in ausgebildet.

Zusammensetzung des Kollegiums

Der größte Teil unseres Kollegiums besteht aus pädagogischen Fachkräften, die fast alle eine sonderpädagogische Zusatzausbildung haben. Über Fortbildungen haben sich einige unserer Kolleg/innen auf die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förder- und Pflegebedarf spezialisiert.
Unsere Förderschullehrerinnen und -lehrer haben verschiedene sonderpädagogische Fachrichtungen studiert (Geistig-, Sprach-, Körper- und Verhaltensbehindertenpädagogik), so dass wir auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen können. Unser Kollegium ist überwiegend weiblich, die wenigen männlichen Kollegen sind schwerpunktmäßig in den Ober- und Werkstufen eingesetzt, da insbesondere für die älteren Jungen eine männliche Bezugsperson wichtig ist. Ergänzt wird unser Kollegium durch eine/n Lehramtsanwärter/in. Wir sind bereits seit längerem Ausbildungsschule für zukünftige Förderschullehrer/innen.
Regelmäßig sind zudem Praktikant/innen von verschiedenen Schulen bzw. Universitäten im Haus, wobei wir darauf achten, dass die Schüler/innen nicht durch zu häufigen Wechsel von Personen überfordert werden. Diese Praktikant/innen werden im Rahmen einer Praktikantenfortbildung durch die Schulleitung begleitet. Außerdem besteht die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an unserer Schule abzuleisten. Diese Möglichkeit wird gerne von jungen Menschen genutzt, so dass wir bisher die Stelle durchgängig besetzen konnten.
In den Bereichen Technik, Versorgung, Reinigung und Verwaltung arbeiten weitere Mitarbeiter/innen (Sekretärin, Hausmeister, Hauswirtschaftsleiterin, Reinigungspersonal). Aktuell wird ein ehemaliger Schüler unserer Schule beim Hausmeister als Gehilfe ausgebildet.
Einsatz und Aufgaben der Lehrpersonen
Die Klassenleitung liegt in unserer Schule in den Händen von pädagogischen Fachkräften. Die Förderschullehrerinnen und -lehrer sind meist für zwei Klassen einer Stufe zuständig, unterrichten circa 12-14 Stunden in jeder Klasse, koordinieren die Arbeit in den Stufen und übernehmen diagnostische Aufgaben. Unsere Klassen sind durchgängig mit mindestens zwei Mitarbeiter/innen besetzt. Für jede Klasse gibt es feste Klassenteams bestehend aus Klassenleiter/-in, Förderschullehrer/-in sowie weiterer pädagogischer Fachkraft, die die unterrichtlichen Vorhaben, erzieherischen Aufgaben, Förderpläne, Zeugnisse, Elterngespräche usw. gemeinsam planen und durchführen. Jedes Klassenteam hat einmal pro Woche Team-Besprechung, die fest im Stundenplan verankert ist. Die Teamzeit kann von Eltern gerne nach vorheriger telefonischer Absprache als Sprechzeit genutzt werden.

 

Vertretungskräfte im Rahmen von PES

Unsere Schule nimmt seit 2003 an PES teil (früher: Projekt Erweiterte Selbstständigkeit). Mittlerweile ist das Projekt in den Regelbtrieb übergegangen und die Abkürzung steht für „Personalmanagement im Rahmen Erweiterterter Selbständigkeit von Schulen“. Dieses frühere Landesprojekt gibt uns die Möglichkeit, beim Fehlen von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen kurzfristig Ersatzkräfte im Unterricht einzusetzen, die wir vorher sorgfältig ausgewählt haben. Diese Ersatzkräfte sind z.B. ausgebildete Erzieherinnen in Elternzeit, in Teilzeit oder auf Arbeitssuche, Studentinnen höherer Semester bzw. mit erstem Examen u.ä.
Wir sind immer wieder auf der Suche nach neuen PES-Mitarbeitern/-innen, insbesondere für die langfristige Vertretungsreserve, da die meisten nach einer gewissen Zeit in einen festen Arbeitsvertrag, in nicht seltenen Fällen an unserer Schule, wechseln. Es gibt die Möglichkeit, zeitlich begrenzte Verträge für einen bestimmten Vertretungsfall oder einen langfristigen Vertrag – mindestens ein halbes Jahr – als Vertretungsreserve mit einer durchschnittlichen Wochenstundenzahl von aktuell 4 bis 7 Stunden abzuschließen.

Interessenten wenden sich bitte an den Konrektor Udo Gangolf